Donnerstag, 24. Oktober 2013

Great Barrier Reef - Tauchversuche im Pool

Mittwoch - 17.10.2013:

TAUCHKURS! Kurz nach acht Uhr wurden wir von einem Holländer abgeholt, der uns zum Tauchzentrum (PADI) brachte. Er stellte uns unseren zwei Tauchlehrern (Vahlia und Tom) vor und dann gab es erst mal Papiere auszufüllen und dann ging die Theorie los. Was gilt es alles zu beachten beim Tauchen, wieso halten sich Taucher immer wieder die Nase zu, obwohl sie Taucherbrillen oben haben (Druckausgleich, einmal gegen die Nase blasen macht die Ohren frei), wieso halten sich die Taucher am Arm, wenn sie beide an zwei Schläuchen hängen (sie teilen sich gerade die Luft aus einem Tank und wollen nicht auseinander treiben) und und und. Wir haben einige Signale gelernt, mit denen man sich unter Wasser unterhalten kann. Wir haben das als Filme geschaut und die waren ziemlich, ziemlich alt. Da waren die Handys noch so groß wie Funkgerät und teils aufklappbar.
Wie auch immer. Ich musste dann noch zum Arzt, um mich durch checken zu lassen, ob ich fit fürs Tauchen bin und war dort eine Stunde am Warten. Und wisst ihr was? Wenn man nach Australien fliegt, erwartet man ja eigentlich, dass man hauptsächlich Australier trifft, oder? Tja, der Arzt war Wiener und die Rezeptionistin kam aus Nötsch, Kärnten.
Währenddessen hatten Anna und Julia bereits den Tauchpool übernommen und die ersten kleinen praktischen Lektionen hinter sich gebracht. In einen hautengen Wetsuit gepackt, mit dem BCD (ich weiß immer noch nicht, wofür das steht, aber im Grunde ist das eine Art Weste, an die der Lufttank gepackt wird und das ganze andere Equipment) umgeschnallt, Brille, Schnorchel, Flossen und Tank um ungefähr 20 Kilo schwerer ging es dann auch für mich in den Pool. Das erste Mal den Regulator in den Mund und in wahnsinnigen 1.5m Tiefe dadurch geatmet. Es ist ein äußerst komisches Gefühl seinen Kopf unter Wasser zu stecken und durch dieses Gerät zu atmen. Ich war nie zuvor Schnorcheln und kenne das daher so überhaupt nicht. Ganz langsam hab ich mich dann vor getastet, bis ich dann schließlich auch in vier Meter Tiefe war. Hätte nicht gedacht, dass vier Meter Tiefe bereits so einen Druckunterschied machen würden.
Die ‚Trockenübungen‘ waren ziemlich cool, allerdings muss ich zugeben, dass mir das Ganze ziemlichen Respekt eingeflößt hatte und ich vor unserem zweiten Tag ordentlich Angst hatte.
Abends waren wir drei dann so platt, dass es nach einem Essen (lecker Spaghetti Carbonara, und ich erwähne das jetzt hier nur, damit meine Großeltern alle wissen, dass ich auch genügend esse) ins Bett ging.

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