Donnerstag, 17. März 2016

San Diego - Tag 3 - Mall und Seaport Village

Hallo ihr Lieben,

heute war ein besonders langer Tag. Nachdem es gestern erst spät heim ging, ging es heute dafür umso früher aus dem Bett. Die Tage zuvor bin ich immer ohne Probleme um 5 Uhr wach gewesen, heute musste mich der Wecker um 5.45 Uhr wecken. Furchtbar! ;) Es gab wieder das leckere Frühstück (aber viel zu früh für meinen Magen) und dann ging es schon zur Session. 

Zu Mittag bin ich dann unterwegs gewesen zur Mall, um mir dort vom Panda Inn was zu holen. In der Zwischenzeit, während ich auf das Essen gewartet habe, bin ich etwas herumgestrolcht und hab einen Comicbuchladen gefunden, der mich stark an Big Bang Theory erinnert hat. Der war cool!



Anschließend gab es aber schon wieder etwas Stress und zurück zum Mariott. Der einzige Mist an der Location ist, dass das WLAN sehr schlecht ist. Nur in der Lobby (ja, ja, man sollte sich auf die Vorträge konzentrieren, mach ich ja auch brav, aber wer versteht schon immer alles? Da ist es nett, mal schnell nach schauen zu können! Oder so ähnlich ;) ) gibt es halbwegs welches, aber selbst das nicht so stabil. Liegt aber vermutlich daran, dass alle was 'nachschauen' wollen.

Wie auch immer. Die Session war heute schön früh aus und bei einem Feierabendbier haben wir Kollegen von der TU getroffen, mit denen wir erstmal geplaudert haben, ehe es dann in die Seaport Village ging. Und die war einfach grandios.

Es handelt sich hierbei um einen Teil von San Diego, der einfach uralt ist. Soweit ich das verstanden hab. Einfach gefühlt aus der Erstbesiedlungszeit. Und in den ganzen niedlichen Häuschen sind dann haufenweise Läden für die Touristen. Da schaut euch ruhig mal die Fotos an:

Eindrücke vom Village

Der Beginn ist mit diesem Kirchen-Leuchtturm ganz niedlich gezeigt. Im Hintergrund die Moderne mit einem Hochhaus.

Weitere niedliche Häuser

Und noch eines

Ein Laden, der Zaubertricks verkauft. Hat mir sehr gut gefallen und hab mir da einiges vorzaubern lassen. Also, wer will, den Laden kann ich wärmstens empfehlen!

Ein antikes Karussel

Ja, diese Dollarscheine sind echt! Ja, man kann mit ihnen zahlen.

Und ja, das ganz unten ist Sheldon Cooper, der entgegen lacht!

Morgen gehts dann nach dem Vortrag schon wieder zurück. Ich werde versuchen, dass ich an den Flughäfen Internet zusammen bekomme und wieder Update, wann ich wo lande :)

Mittwoch, 16. März 2016

San Diego - Tag 2 - Spazieren am Harbour und Sonstiges

Hallo ihr Lieben,

Der Jetlag hat mich wieder gegen drei Uhr aufgeweckt und ab fünf war ich dann munter. Hab Handy und Computer gespielt, ehe ich dann um kurz vor sieben endgültig aufgestanden bin und ein wenig spazieren war. Die Front Street zur Ash Avenue bis zum Hafen hinunter und dann Richtung Flughafen. Hach, das war fein. Ich vergesse immer, wie sehr ich den Hafen liebe. An ihm entlang zu schlendern, Schiffe anzusehen und den Geruch von Meer einzuatmen. 






Ich hab kleine Rochen gesehen, nur leider waren sie zu flink, als dass ich irgendeinen von ihnen auf Foto hätte bannen können.

Anschließend ging es zurück ins Hotel, wieder zu einem grandiosen Frühstück (super leckere Waffeln) und dann weiter zum Convention Center, wo wir dem Vortrag eines Kollegens zuhörten. Anschließend ging es noch zum Symposium, in dem ich meinen Vortrag halten werde und nach einer weiteren, kurzen Postersession, bei der ich angeregt mit einer New Yorker Professorin diskutierte, ging es noch ins Gaslamp Quarter (hierzu keine Bilder, da das alles Arbeitstechnisch war).

Was ich hier sehr befremdend finde, sind die ganzen Obdachlosen, die wirklich einfach neben dem Gehsteig übernachten und schlafen. Man geht ganz normal zu seiner Konferenz und an der Seite schlafen sie. Es ist irgendwie ganz anders, als man es von Zuhause auskennt. Da steht dann einfach plötzlich ein Zelt, da liegt einfach ein bewohnter Schlafsack. Die Menschen haben auch tatsächlich Schilder gebastelt, in denen sie von ihrem Schicksal berichten. Viele Kriegsveterane.

Ich muss sagen, dass Amerika... doch sehr viel das Klischee bedient, das man von Europa aus gewohnt ist. Wobei, bis jetzt hab ich nur Leute kennen gelernt, die Trump für... nicht Präsidentschaftswürdig halten, um es charmant zu umschreiben.





Dienstag, 15. März 2016

San Diego - Tag 1 - Feuerwehr und spontane Posterpräsentation

Hallo ihr Lieben,

der erste Tag war einerseits entspannt, aber andererseits auch recht ereignisreich. Begonnen hat für mich der Tag bereits gegen 3 Uhr morgens. Ab da nur noch halb geschlafen und seit um sechs Uhr munter gewesen. Jetlag. Urgs. Frühstück gab es um 9 Uhr.



Anschließend ging es dann auch schon zum Convention Center zur Registrierung (ich werde mich arbeitstechnisch trotzdem kurz halten und eher weniger erzählen. Maximal grobe Eckdaten. Wer mehr wissen möchte, kann mich persönlich ansprechen) und dann nach einigem Herumschauen kam der für mich der Teil, auf den ich mich heimlich seit Weihnachten freue (danke schön Papa!):
Der Besuch der Feuerwache 4 in San Diego.



Ich war mit einem Arbeitskollegen dort. Zuerst hatten wir Pech. Ein Wagen stand draußen, aber die Wache war zu. Zum Glück kam dann doch wer raus und begann uns den Wagen




zu erklären. Leider für uns bekamen sie genau in der Sekunde, als wir über die Alarmierung sprachen, ein Alarm hinein und wir waren erstmal was Essen und Trinken.



Zurück fanden wir durch Zufall heraus, dass es eine Klingel gab, und schon hatten wir einen Feuerwehrler draußen, der uns den Truck in der Halle erklärte. Der Truck dient eher für die technischen Einsätze und Junge, haben die Zeugs drauf. Von Boden aufstemmen über Dächer aufschneiden alles. Und dann noch medizinischen Kram! Aber am besten hat mir - neben der Länge, es kommt ja doch auf die Größe an - gefallen, dass sie einen eigenen Abgasschlauch am Auto hatten, damit sie sich nicht irgendwann Krebs einfangen. Find ich clever.

Abgasschlauch
Schlauchpaket, awesome!

100 bis 200 feet vorgekuppelte Schläuche

T-Shirt-Tausch für Profis :)


Vor der Wache gab es übrigens einen echt niedlichen Hydranten!



Tja, nach all den Eindrücken ging es zurück an die Arbeit. Kurzzeitig zurück ins Hotel und dann wieder ins Convention Center zur Posterpräsentation. Einige kleine Tücken des Lebens spielten hinein, dass ich kurzfristig Vertretung gespielt habe beim Poster eines Kollegens. Und mei o mei. Obwohl es nicht mein Thema ist, ich hab das Poster super erklären können. Spontan, ohne Vorbereitung (wieso klappt das nie so gut, wenn ich das machen muss?).

Tja, und jetzt um elf Uhr sind wir endlich zurück im Hotel und ich bin ein biiisschen fertig (laut meiner Uhr ist es Zuhause 7 Uhr früh. Also nicht verwunderlich).
Jetzt hoffe ich die ganze Zeit auf stabiles Internet, aber irgendwie... das Internet will nicht so wie ich. Kann also sein, dass ihr die Bilder zu einem - stabileren - Zeitpunkt bekommt. Wünsche eine gute Nacht :)

Sonntag, 13. März 2016

San Diego - Tag 0 - Die Anreise

Hallo meine Lieben!

Da bin ich wieder. Es ist halb vier in der Nacht und ich bin auf dem Weg nach San Diego. Gerade geht's mit dem Taxi nach Wien. Es ist stockfinster draußen und ich halte mich mit diversen Zuckerhaltigen Getränken wach. Meine Beste hat mir bis vor einer Stunde noch online Gesellschaft geleistet. Danke dafür!

07.00 Uhr:

Warten auf Boarding in Wien.

10.30 Uhr. Nach halber Stunde warten im Flieger auf eine neue, funktionierende Treppe, konnten wir endlich aussteigen.  Jetzt, 13.20 Uhr, warten wir auf das letzte Boarding!

Da war ich noch guter Dinge. War mir nicht bewusst, wie lange 14 h sein können. 
Die zu fliegende Strecke von London nach San Diego



18:30 Uhr:

In San Diego gelandet. Ewige Schlangen, bis man endlich eingereist ist. Dann ein dummer Taxifahrer, der eindeutig wusste, wo das Hotel ist, aber sich dumm angestellt hat.... Freude...
Jetzt (Ortszeit 20:30) endlich im Hotel. Laut meinem Laptop ist es Zuhause 04:30 Uhr.

Blick aus dem Taxi

Die eine Hälfte des Zimmers. Getrennte Betten. So ein Teil gehört mir allein :)

Flughafen in San Diego
Der Flughafen in San Diego

Sonntag, 14. Juni 2015

Skiausflug mit der Freiwilligen Feuerwehr Graz - 13.-15.03.2015

Mitte März gab es einen Ausflug der Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Graz. Nach einem kurzen Besuch auf Arbeit ging es mit Schiegi, Andi G, Fabio und mir in der ersten Fuhre los nach Salzburg – Abtenau. Erstmal jeden abholen, alles in den Kofferraum reinstopfen. Nachdem ich zuvor noch von meinen Eltern meine Langlaufski nach Graz geliefert bekommen habe, wollte ich die natürlich das letzte Mal in der Saison ausprobieren.
Wie das nun mal üblich ist bei ‚Familien’ausflügen, folgte schon in Lienz der erste Stopp, bei einer Fastfood Kette (unter uns gesagt, der goldene Mephisto ist ja eh schon so eine Sache, aber dort wo wir waren, bäh). Etwas frustriert vom Essen, ab aus der schönen Steiermark zu den Nachbarn. Die würden uns noch kennen lernen! Aber erst einmal hinfinden. Gefühlte Stunden später und einige sehr enge Landstraßen hatten wir das Feriendorf gefunden. Nur… Rezeption gesperrt. Hmm, was macht man, um die Zeit tot zu schlagen? Roadtrip!




Nach und nach trudelten dann alle ein und wir fuhren noch auf einen kurzen Großeinkauf, ehe der erste Abend mit elf Leuten, acht Betten und einem Sofa einen lustigen Start hatte. Was bietet sich besser an, als bei großen Gruppen ein Gesellschaftsspiel zu spielen? Werwölfe! Drei unserer Kameraden wagten sich an der wichtigen Rolle des Erzählers mehr als einmal (jemand, der das Spiel kannte und zum Kennenlernen leitete, jemand, der militärische Befehle gab und jemand, der mit der Atmosphäre sehr gekonnt spielte und das Licht einbezog).
Je später die Stunde, desto lustiger wurde die Runde, aber auch kleiner. Irgendwann umrahmten Gitarrenklänge bis in die frühen Morgenstunden die Unterhaltungen.






Doch schlafen kam mal sicher nicht in Frage, sobald ein neuer Morgen da war. Frühstück für eine große Runde gehörte gemacht und hungrig verschlungen (vielleicht doch noch ein paar übrig gebliebene Wölfe unter uns?) und dann ging es ab auf die Piste! Während die eine Hälfte Skifahren oder Rodeln ging, wollte ich meine Langläufer ausprobieren und fand schnell vier mehr oder minder willige Opfer, die es mit mir ausprobieren wollten. Andi W, Andi G, Petra, Schiegi. Eine niedliche – für mich – schreckliche – für die anderen – kleine Einstiegsrunde war schnell bewältigt und zu viert (ein Ausfall) ging es dann ins Abenteuer. Die Eispiste hinunter! Umfallen will gekonnt sein und danach immer noch Spaß haben. Und das hatten wir!
Abends war die Gruppe etwas dezimiert, aber immer noch sehr gern bei einer weiteren Werwolfrunde dabei, die kurze, ungewöhnliche Feindschaften in sich barg. Aber gemeinsam Videos von anderen und der eigenen Feuerwehr schauen, stärkt den Zusammenhalt und alles war wieder gut und vergessen (nichts da, mich zu fressen ist echt gemein! ;) ).




Am Sonntag war einerseits große Aufbruchstimmung, andererseits: Es ist Sonntag! Da muss man doch noch etwas unternehmen. Und was ist da besser, als Rodeln zu gehen? Eine Tageskarte und fünf Rodel später fuhren wir mit dem Lift nach oben und trafen dort auf zwei motivierte Skifahrer. Ein kleines Fotoshooting später und endlich ging es die Piste hinab, in rasantem Tempo und mit einigen Überschlägen (etwas unfair, wenn man die Leichteste in der Gruppe ist und der Rodel sich gaaaanz von alleine und fast garantiert nicht ohne Zuhilfe menschlicher Hand (eben doch) unter einem dreht und man den Berg anschaut, während der Rücken Talabwärts fährt). Lustig war es allemal und halbwegs gesund kamen alle früher oder später unten an (mit neuen Karten und Portemainne, welches ich zwischendurch aufgelesen und abgegeben habe).

Viel zu kurz ging ein wunderschöner Ausflug zu Ende. Aber wenn es am schönsten ist, sollte man aufhören, nicht wahr? Ich hoffe auf ein ähnlich tolles Erlebnis im nächsten Jahr!

Mittwoch, 18. März 2015

Ganz kurzer Fun Fact

Wer mich ein wenig kennt, weiß, dass ich mir mit Zahlen manchmal doch sehr leicht tu und verschiedene Sachen ihre Ordnung haben müssen. Statistiken anzuschauen und zu sehen, wo ich in dieser stehe, das.... nun, einige können davon ein Lied singen.

Schaue ich also in die Statistik meines Blogs und da fällt mir auf: Suchbegriffe und wie man zu meiner Seite kommt. Abgesehen vom Googlen nach dem Blognamen, gab es da eine äußerst interessante Wortkombination. Hab das selbst gegooglet und tatsächlich... Gleich der zweite Eintrag war ein Verweis auf meinen Blog.

hausaufgabe erpresserbrief

SAN-Leistungsabzeichen

Letztes Jahr im Oktober habe ich an meinem ersten Leistungsabzeichen in Bronze teilgenommen. Für das so genannte FULA (FUnkLeistungsAbzeichen) haben wir einige Mal gemeinsam geübt.


Im Jänner diesen Jahres habe ich meinen ersten Kurs an der Feuerwehrschule in Lebring absolviert und zwar zum Feuerwehrsanitäter. Und jetzt am 07.03.2015 war das Abzeichen dazu. Nach einigen Übungen, war es dann so weit. Und da mir die Feuerwehr sehr am Herzen liegt, kommt bei solchen Prüfungen immer der Streber in mir vor. Da will ich besser als sehr gut sein.

Wir kamen also am Vormittag bei der FF Judendorf-Straßengel an und begannen in der Volksschule mit dem Bewerb. Er bestand aus drei Stationen. Aus Theorie, Einzelaufgabe und Gruppenaufgabe. Im Vergleich zum FULA - welches schon angenehm zum Schaffen war - war dieser Bewerb besonders relaxt. Keine sonderliche Herausforderung, aber die Nervosität war eben doch da. 


Bestanden haben wir alle, soweit vorn weg genommen.
Lustig war das Warten zwischen Bewerb und Verkündigung. Da wir Kontakte zur FF hatten, bekamen wir die Möglichkeit auf den Schlauchturm rauf zu steigen. Sogar auf dessen Dach, auf welchem die Sirene befestigt war. Da es dann allerdings hieß, dass es ziemlich schlimm ist, wenn sie los geht, wollte ich wieder runter und keine fünf Minuten später ging sie los. Wir standen aufgefädelt auf der Dachterrasse und beobachteten, wie die Feuerwehrler angerannt kamen und zum Einsatz ausrückten. Sehr, sehr spannend, es mal zu sehen, wie es am Land so zugeht, wenn man die direkte Alarmierung gewohnt ist, wenn man bereits im Haus ist. Ich muss sagen, unser System gefällt mir besser, aber das liegt wohl daran, dass ich es einfach gewohnt bin. Anstatt am Samstag um 12 jedes Mal einen Herzkasperl zu bekommen, kriege ich das nur, wenn plötzlich Licht angeht oder bei IKEA eine Ansage durchgeht.

Dienstag, 17. März 2015

Ballo di Casanova

Seit meinem letzten Eintrag ist nun wieder einiges an Zeit vergangen und viel hat sich getan. Einerseits war ich neben meinem Hauptjob, für den ich bezahlt werde und schlussendlich ein eckiges Hütchen kriege, auch viel bei meinem 'Nebenjob'. Der Feuerwehr. Wo sonst? Es ist ja immer noch sehr viel Umbau zu tun, aber ich kann voller Stolz sagen, dass die Wache schon so richtig, richtig toll aussieht. Viel gelernt habe ich seit dem Beginn des ganzen Umbaus. Malern, Kabel ziehen, Steckdosen montieren, Bodenlegen und und und. Das hat natürlich ziemlich viel Zeit beansprucht, die ich sehr, sehr gerne investiert habe. 
An dieser Stelle möchte ich auch kurz verlautbaren, dass ich jetzt schon über ein Jahr dabei bin. Der 24.02.2014 hat da wohl einschneidend mein Leben verändert und ich bin sehr, sehr glücklich, ein Teil der Kameradschaft der FF Graz zu sein.

So, genug davon. Bevor es zu schleimerisch wirkt ;)

Der Ballo di Casanova. Letztes Jahr war ich bereits dort mit Katie. Privat.



Da war ich ja noch nicht sonderlich lange bei der FF. Dieses Jahr wollte ich unbedingt wieder dorthin, aber dieses Mal eben mit der FF. Eine kluge Entscheidung, wie sich herausstellte. Zu allererst. Was ist das überhaupt? In Graz gibt es viele, viele Bälle. Im Congress geben sich die Themen- und die Maturabälle regelmäßig über die Wintersaison die Ehre. Erstere gehe ich eigentlich recht gerne. Besonders der Halloweenball, der letztes Jahr das erste Mal stattgefunden hatte, hat mir gefallen. Alle kleiden sich festlich einem Motto entsprechend. Beim Ballo di Casanova dreht sich eben alles um Casanova. Dementsprechend sind die Kostüme auch aus diesem Zeitraum und alle tragen Masken. Sehr, sehr cool. Letztes Jahr war der Ball bombastisch aufgezogen. Bei der Polonaise wurde die Flucht Casanovas tänzerisch nachgestellt, bei der auch ein Boot durchs Publikum gezogen wurde.




Und bitte versteht mich nicht falsch: Die Acts, die dieses Jahr dabei waren, waren an und für sich betrachtet auch sehr toll und sehr schön anzusehen. Nur im Vergleich zum letzten Jahr... da war der Ball irgendwie dem Sparprogramm unterzogen. Kleiner, weniger bombastisch und und und. Fand ich sehr schade und ich hoffe, dass nächstes Jahr wieder mehr geboten wird.


Ball der BF Graz

Jetzt war ich etwas nachlässig mit dem Schreiben. Aber dafür kommt jetzt einiges auf einmal, in kleinen Portionen.
Anfang Februar, 07.02.2015, gab es den Ball der Berufsfeuerwehr Graz im Brauhaus Puntigam. Sagen wir mal so: Ich bin von Bällen dann doch etwas anderes gewohnt.
Der Ball an sich begann sehr holprig. Nach einer gemeinsamen Fahrt - und als eine der wenigen, die nicht in Uniform waren - kamen wir an und suchten uns schon mal einen Tisch. Wir waren nicht pünktlich, aber die Einzigen. Mehr oder minder. Die Musik wurde ausgeschaltet und ich dachte mir nur: Ist der Ball bereits vorbei? Die Kellnerin konnte sich keine Bestellung von zwei verschiedenen Getränken merken und bis vier zählen war auch ein Ding der Unmöglichkeit.
Doch irgendwann gab es dann wieder Musik und es wurde getanzt und die Gruppe größer. Je fortgeschrittener die Stunde war, desto mehr stieg die Laune. Neben ein paar Tänzchen vor der kleinen Bar, gab es auch eine fast leere Disco, die wir als große Gruppe einfach gleich mal ausfüllten. Mitsangen und -tanzten.
Auch wenn der Ball sehr mies gestartet hat, hatte ich einen extrem lustigen Abend. Und das lag nicht nur daran, dass ich manche Getränke gegen Wasser getauscht habe ;) .