Mittwoch, 18. März 2015

Ganz kurzer Fun Fact

Wer mich ein wenig kennt, weiß, dass ich mir mit Zahlen manchmal doch sehr leicht tu und verschiedene Sachen ihre Ordnung haben müssen. Statistiken anzuschauen und zu sehen, wo ich in dieser stehe, das.... nun, einige können davon ein Lied singen.

Schaue ich also in die Statistik meines Blogs und da fällt mir auf: Suchbegriffe und wie man zu meiner Seite kommt. Abgesehen vom Googlen nach dem Blognamen, gab es da eine äußerst interessante Wortkombination. Hab das selbst gegooglet und tatsächlich... Gleich der zweite Eintrag war ein Verweis auf meinen Blog.

hausaufgabe erpresserbrief

SAN-Leistungsabzeichen

Letztes Jahr im Oktober habe ich an meinem ersten Leistungsabzeichen in Bronze teilgenommen. Für das so genannte FULA (FUnkLeistungsAbzeichen) haben wir einige Mal gemeinsam geübt.


Im Jänner diesen Jahres habe ich meinen ersten Kurs an der Feuerwehrschule in Lebring absolviert und zwar zum Feuerwehrsanitäter. Und jetzt am 07.03.2015 war das Abzeichen dazu. Nach einigen Übungen, war es dann so weit. Und da mir die Feuerwehr sehr am Herzen liegt, kommt bei solchen Prüfungen immer der Streber in mir vor. Da will ich besser als sehr gut sein.

Wir kamen also am Vormittag bei der FF Judendorf-Straßengel an und begannen in der Volksschule mit dem Bewerb. Er bestand aus drei Stationen. Aus Theorie, Einzelaufgabe und Gruppenaufgabe. Im Vergleich zum FULA - welches schon angenehm zum Schaffen war - war dieser Bewerb besonders relaxt. Keine sonderliche Herausforderung, aber die Nervosität war eben doch da. 


Bestanden haben wir alle, soweit vorn weg genommen.
Lustig war das Warten zwischen Bewerb und Verkündigung. Da wir Kontakte zur FF hatten, bekamen wir die Möglichkeit auf den Schlauchturm rauf zu steigen. Sogar auf dessen Dach, auf welchem die Sirene befestigt war. Da es dann allerdings hieß, dass es ziemlich schlimm ist, wenn sie los geht, wollte ich wieder runter und keine fünf Minuten später ging sie los. Wir standen aufgefädelt auf der Dachterrasse und beobachteten, wie die Feuerwehrler angerannt kamen und zum Einsatz ausrückten. Sehr, sehr spannend, es mal zu sehen, wie es am Land so zugeht, wenn man die direkte Alarmierung gewohnt ist, wenn man bereits im Haus ist. Ich muss sagen, unser System gefällt mir besser, aber das liegt wohl daran, dass ich es einfach gewohnt bin. Anstatt am Samstag um 12 jedes Mal einen Herzkasperl zu bekommen, kriege ich das nur, wenn plötzlich Licht angeht oder bei IKEA eine Ansage durchgeht.

Dienstag, 17. März 2015

Ballo di Casanova

Seit meinem letzten Eintrag ist nun wieder einiges an Zeit vergangen und viel hat sich getan. Einerseits war ich neben meinem Hauptjob, für den ich bezahlt werde und schlussendlich ein eckiges Hütchen kriege, auch viel bei meinem 'Nebenjob'. Der Feuerwehr. Wo sonst? Es ist ja immer noch sehr viel Umbau zu tun, aber ich kann voller Stolz sagen, dass die Wache schon so richtig, richtig toll aussieht. Viel gelernt habe ich seit dem Beginn des ganzen Umbaus. Malern, Kabel ziehen, Steckdosen montieren, Bodenlegen und und und. Das hat natürlich ziemlich viel Zeit beansprucht, die ich sehr, sehr gerne investiert habe. 
An dieser Stelle möchte ich auch kurz verlautbaren, dass ich jetzt schon über ein Jahr dabei bin. Der 24.02.2014 hat da wohl einschneidend mein Leben verändert und ich bin sehr, sehr glücklich, ein Teil der Kameradschaft der FF Graz zu sein.

So, genug davon. Bevor es zu schleimerisch wirkt ;)

Der Ballo di Casanova. Letztes Jahr war ich bereits dort mit Katie. Privat.



Da war ich ja noch nicht sonderlich lange bei der FF. Dieses Jahr wollte ich unbedingt wieder dorthin, aber dieses Mal eben mit der FF. Eine kluge Entscheidung, wie sich herausstellte. Zu allererst. Was ist das überhaupt? In Graz gibt es viele, viele Bälle. Im Congress geben sich die Themen- und die Maturabälle regelmäßig über die Wintersaison die Ehre. Erstere gehe ich eigentlich recht gerne. Besonders der Halloweenball, der letztes Jahr das erste Mal stattgefunden hatte, hat mir gefallen. Alle kleiden sich festlich einem Motto entsprechend. Beim Ballo di Casanova dreht sich eben alles um Casanova. Dementsprechend sind die Kostüme auch aus diesem Zeitraum und alle tragen Masken. Sehr, sehr cool. Letztes Jahr war der Ball bombastisch aufgezogen. Bei der Polonaise wurde die Flucht Casanovas tänzerisch nachgestellt, bei der auch ein Boot durchs Publikum gezogen wurde.




Und bitte versteht mich nicht falsch: Die Acts, die dieses Jahr dabei waren, waren an und für sich betrachtet auch sehr toll und sehr schön anzusehen. Nur im Vergleich zum letzten Jahr... da war der Ball irgendwie dem Sparprogramm unterzogen. Kleiner, weniger bombastisch und und und. Fand ich sehr schade und ich hoffe, dass nächstes Jahr wieder mehr geboten wird.


Ball der BF Graz

Jetzt war ich etwas nachlässig mit dem Schreiben. Aber dafür kommt jetzt einiges auf einmal, in kleinen Portionen.
Anfang Februar, 07.02.2015, gab es den Ball der Berufsfeuerwehr Graz im Brauhaus Puntigam. Sagen wir mal so: Ich bin von Bällen dann doch etwas anderes gewohnt.
Der Ball an sich begann sehr holprig. Nach einer gemeinsamen Fahrt - und als eine der wenigen, die nicht in Uniform waren - kamen wir an und suchten uns schon mal einen Tisch. Wir waren nicht pünktlich, aber die Einzigen. Mehr oder minder. Die Musik wurde ausgeschaltet und ich dachte mir nur: Ist der Ball bereits vorbei? Die Kellnerin konnte sich keine Bestellung von zwei verschiedenen Getränken merken und bis vier zählen war auch ein Ding der Unmöglichkeit.
Doch irgendwann gab es dann wieder Musik und es wurde getanzt und die Gruppe größer. Je fortgeschrittener die Stunde war, desto mehr stieg die Laune. Neben ein paar Tänzchen vor der kleinen Bar, gab es auch eine fast leere Disco, die wir als große Gruppe einfach gleich mal ausfüllten. Mitsangen und -tanzten.
Auch wenn der Ball sehr mies gestartet hat, hatte ich einen extrem lustigen Abend. Und das lag nicht nur daran, dass ich manche Getränke gegen Wasser getauscht habe ;) .


Montag, 2. Februar 2015

I Want It All - Queen in Wien :)

02.02.2015 01:48 Uhr

Bombastisch. Grandios. Hammer (to fall). We Will Rock You. We Are The Champions.

Ich bin einfach hin und weg :) Bevor ich jetzt gleich ins Bett falle, es war einfach ein tolles Konzert und boah, Roger Taylor und Brian May: Hut ab. Sowieso :) Ihr seid und bleibt Queen! Und Adam Lambert, er passt super zu Queen und hat seine Rolle voll ausgefühlt. Ausgezeichnete Wahl als Leadsänger!

Gesamter Bericht und Fotos (und wenn ich dazu komme, auch Video), folgen! Ich wünsche erstmal eine gute Nacht. 

God save (the) Queen!



02.02.2015 Abends

Was soll ich sagen? Ich bin immer noch richtig, richtig glücklich, dass ich gestern in Wien sein konnte und das Konzert erleben durfte. Hier folgt mein Bericht. Es gibt einiges, was ich sicher nicht erwähnt habe, aber das ist mir beim Schreiben gerade einfach alles in den Kopf geschossen:

Leider dreht mir der Blog das Bild dauernd :(


Bin ja gestern dann raus und hab mir gedacht, ha, ich brauch sicher Geld, weil ohne Programm, da verlasse ich die Stadthalle nicht. Das gehört zum Pflichtprogramm dazu. Sprich, in der Lugner-City Geld abgehoben (wird eindeutig niemals mein Lieblingsshoppingcenter, nope) und dann rüber zur Stadthalle, Halle D. Security mich aufgehalten, Getränke geht nicht. Also Energydrinks abgegeben und versprochen bekommen, dass ich sie später wieder bekomme (Habe ich natürlich nicht...). Die Massen strömten bereits ins Innere und ich habe mich ein wenig umgeschaut. Polizei da? Check. Samariterbund da? Check! Feuerwehr? Angeblich, aber gut versteckt. Hab mir dann gleich mal ein Programmheft geholt und den T-Shirt-Stand gekonnt ignoriert.
Bin dann zu meinem Block gegangen (Tribüne Nord, Paterre, Reihe 10, Platz 57) und habe es mir dort gemütlich gemacht. Super Sicht auf die Bühne, vor der ein riesiger Vorhang mit dem Queen Logo hing. Dann ein schmaler Steg nach vorne und eine kleine Vorbühne. Hab ein wenig gefilmt (Videos laden gerade hoch und werden noch geschnitten) und Nervosität wollte nicht mehr aufhören. Noch 30, noch 20, noch 10 Minuten! AAAAH! Anfangen!!!
Punkt 20 Uhr ging es dann quasi los. Aber nur quasi, weil... es kamen nur Töne. Bei jedem Ton, der etwas an One Vision oder Innuendo erinnert hat, war das Gejubel groß (ich natürlich auch :D ). Die Beleuchtung stellte sich noch ein wenig ein und irgendwer hat hinter dem Vorhang Hand gegen den Vorhang gedrückt, besonders großes Gekreische.




20.15 Uhr. Der Vorhang fällt!



Es geht mit One Vision los und die Stimmung ist perfekt. Nebelmaschinen haben auf Hochtouren gearbeitet, die Beleuchtung hatte alle Hände voll zu tun, das große Q welches zu sehen war, leuchtete in den verschiedensten Farben und im Inneren wurden Nahaufnahmen der Stars oder eben Einspielungen gezeigt. An den Seiten hingen noch riesige Bildschirme, die das Bühnengeschehen ebenfalls eingefangen haben.
Das Film- und Foto-Verbot wurde kollektiv ignoriert und auch auf der Bühne missachtet (später mehr). Weiter ging es mit Stone Cold Crazy und Another One Bites The Dust.
Adam Lambert ist - in meinen Augen - ein würdiger Nachfolger. Wahnsinnsstimme und hat gar nicht erst versucht Freddie nach zu machen.

Who Wants to Live Forever auf der Vorbühne unter einer Riesendiscokugel


Meine persönlichen Highlights? Also emotional definitiv 'Love of My Life' und 'Bohemian Rhapsody'.
Es ist ja quasi schon Tradition, dass Queen das Publikum mit ein paar Worten in deren Muttersprache anspricht. Brian May saß also vorne auf der Vorderbühne mit einer normalen Gitarre: 'Wie geht's?' Großes Gejubel. 'I am sorry, but unfortunatley my English is way better than my German. And I have a really good reason to ask you to sing along with me.' Stimme war etwas angeknackst, da er anscheinend die ganze Woche über schon krank war. 'And if we sing together, maybe some magic will happen?'
Zu dem Zeitpunkt wusste ich längst, dass Love of My Life kommen würde und die Gänsehaut stand schon bereit.



Das Publikum hat auch aus ganzem Herzen mitgesungen und dann... dann haben sie Freddie eingespielt, der mitgesungen hat (mir kommen schon wieder die Tränen). Brian hat dann zu Freddie salutiert und dieser zurück. Puh... wie kann man da noch emotionslos bleiben? Ich nicht... (Allein beim Schreiben zittere ich schon wieder)
Nun, dass die Bohemian Rhapsody der Abschluss sein würde, war zu erwarten. Hatte die Setliste schon aus anderen Konzerten grob gekannt und... es ist so einer der würdigsten Abschlüsse (natürlich als Zugaben We Will Rock You und We Are The Champions so wie God Save (The) Queen). Da gab es wieder Einspieler. Eben aus dem Musikvideo selber und dann noch Freddie live. Wembley Stadium (glaube ich?). Und dann haben sie es so perfekt getimet, dass sich Adam Lambert und Freddie Mercury am Ende abgewechselt haben und Ersterer zeigt halt seinen tiefesten Respekt, in dem er quasi Freddie ansingt. Puuuuh. Emotionen pur.

Besonders lustig war: Brian May - das muss nach Love of My Life gewesen sein, bin mir aber nicht mehr sicher - hat plötzlich einen Selfie-Stick in der Hand. Ja, damit macht er jetzt ein Bild von uns allen. Hat er auch durchgezogen - angeblich soll das auf seinem YouTube Channel jetzt sein. Mal schauen, ob ich das finde!
Zwischendurch wurde dann auch seine E-Gitarre gewechselt und auf der war dann eine Kamera. Da konnte man zwischendurch schön beobachten, wie er da gespielt hat und die Kamera hat er dann später weggeklappt und Publikum und Band damit gefilmt. Auch Adam Lambert hat sich nicht gescheut etwas um die Vorbühne zu gehen und den Fans die Hände zu schütteln - beim nächsten Konzert überwinde ich meine Mengen-Scheu und stehe dort!

Der Runde Teil des Q war beweglich


Die ganzen andren großen Hits, da ging still sitzen auch nur schwer. '39 hat mir auch sehr gut gefallen, da die ganze aktuelle Band (unter anderem Rufus Tiger Taylor, Sohn von Roger Taylor) vorne stand (exklusive Adam) und das halt gesungen hat.
Natürlich haben auch die Soli von Brian May (Gitarren-Solo, angeblich mit Donau-Walzer, welchen ich zu meiner Schande nicht erkannt habe, da ich überhaupt nicht daran gedacht habe) und Roger Taylor im Battle gegen seinen Sohn. Roger auf der Vorbühne fängt an zu drummen, schaut hinter. Rufus grinst von hinten vor und schlägt auf Daddys Schlagzeug ein. Ziemlich genial und witzig. Licht hat natürlich auch super gepasst.



It's A Kind of Magic hat Roger Taylor dann gesungen. Und... ich muss sagen, Brian und er haben einfach unverwechselbare Stimmen. Erkenn ich halt sofort und Gänsehaut!
Besonders schön in Erinnerung ist mir auch die Performance von Adam geblieben. Highlights: Killer Queen. Vorne stand ein riesiges Sofa und er stakte mit Fächer hin und hat sich darauf gelegt und dort gesungen und irritiert gespielt, als Brian dazu kam. Gestenreiche 'Diskussion' - ohne Worte - wer den Champagner trinken sollte, natürlich Adam. Der Champagner wurde dann doch ins Publikum verteilt - scheint nicht so gut geschmeckt zu haben.
Dann durfte ein Sing-Along auch nicht fehlen. Wo ich persönlich sagen muss, Freddie konnte das besser. Wahrscheinlich, weil er das Publikum einfach simpler eingeschätzt hat und nur Silben hat singen lassen, während Adam eben Wörter. Aber trotzdem super Stimmung!
Der hat sich eh ziemlich abgetaugt und immer mal wieder gelacht, eben unter anderem bei dem Singalong weil die Süd-Seite doch etwas lahm mitgemacht hat, weil sich keiner getraut hat.
Anderes Highlight war eben auch: Somebody To Love. 'Who's in Love tonight?' Alle geschrien. 'I am not...' Publikum: Oooh... und Brian mit der Gitarre dann auch noch den entsprechenden Sound dazu.
Hach, einfach herrlich. Save Me hat mir auch noch richtig gut gefallen und überhaupt!
Ich hab zwischendurch mal ins Publikum geschaut - Samariterbund konnte anscheinend ziemlich entspannt das Konzert genießen - und.... es ist ein Wahnsinn, was da für eine Dynamik entsteht bei ein paar Songs. Radio Ga Ga. Super Beispiel. Wirklich alle - außer meine Sitznachbarin, die war generell nicht so für klatschen - haben mit geklatscht. Und von We Will Rock You... Muss ich das ernsthaft erwähnen? Oder We Are The Champions, dass da alle mitgeschwungen sind?
Ich kann einfach nur davon schwärmen!

Die Show ist vorüber



Selfie Video von Brian May

Kleine Zeitung - Bericht

Eine der Leute, die alles komplett aufgenommen haben (vielen Dank :D ) 

Sonntag, 18. Januar 2015

Wehrversammlung - Akademikerball

Eine Kleinigkeit noch zur gestrigen Wehrversammlung. Die Bilder könnt ihr HIER finden. Bin auf einigen - dieses Mal gut ersichtlich - dabei.

So, und nun zu dem Teil, weshalb ich innerhalb so kurzer Zeit noch einen Post verfasse. Der Akademikerball. Auf Grund der angekündigten Demonstrationen wurden vermehrt Kräfte zum Schutz der Besucher angefordert. Mehr Polizei (viel mehr), mehr Rettung und mehr Feuerwehr. Wir waren zu viert. Und jetzt stellt euch folgende Situation vor:

Der Akademikerball ist als 'rechter' Ball verschrien, wegen der Burschenschaftler. Aber sind Akademiker nicht genauso links? Mittig? Und dann kommen ein paar Hirnbefreite - sorry, ist meine Meinung, werde ich gleich erklären - Demonstranten (vermutlich extrem links) und demonstrieren. Und wir mitten drin. Vorgabe für Ball im Congress: D1. Sprich unsere Ausgehuniform. Sprich... unsere braune Ausgehuniform. Na, klingelts? Wir haben unser Auto weiter wegparken müssen, da die Polizei selbst (!) ihre Autos von der Schmiedgasse weggebracht hat, auf Grund der sehr reellen Gefahr, dass die Einsatzfahrzeuge angezündet werden (langsam macht das mit Hirnbefreit Sinn, oder?). Wir haben unsere Uniform unter der Einsatzuniform verborgen, damit wir sicher an der Demonstration vorbei kommen. Denn braune Uniformen bei Demonstrationen gegen Rechte... nun, nicht sonderlich geschickt.

Nun, die Polizei war in Hundertschaften vorhanden. Zu recht. Wir haben Bilder von den Demos gesehen und Ausläufer bei der Anfahrt selbst gespürt. So viele Polizeiautos auf einen Haufen habe ich noch nie gesehen. Auto neben Auto neben Auto und dergleichen. Kräfte aus Kärnten waren auf jeden Fall dabei.

Mit all diesem Wissen sind wir dann in der Sicherheit des Congress' gewesen und dann hört man, dass außen die Mistkübel brennen, dass Gäste attackiert (!!!) werden und einer nach dem anderen abgeführt werden?

Also bitte... Man kann über den Akademikerball sagen, was man will. Sei jedem freigestellt die Meinung. Aber solche Aktionen? Brutal gegen andere Mitmenschen werden? Nein... ist nicht in Ordnung. 
Das geht zu weit.

Um nur einen der unzähligen Artikel, die momentan im Internet kursieren, aufzuzeigen... Bitte, bildet euch euer eigenes Bild

Freitag, 16. Januar 2015

Jahresbeginn 2015

Das Jahr beginnt schon aufregend. Die ersten Arbeitstage sind erledigt und auch feuerwehrtechnisch ist einiges voran gegangen. Ich war mit ein paar Kameraden beim Ball der Freiwilligen Feuerwehr Gössendorf. (Bilder findet ihr HIER. Ich kann euch garantieren, ich bin theoretisch auch mit drauf :D, Bild Nummer 43 wäre so ein Fall, gut verdeckt)

Tja und ansonsten? Viel passiert ist, aber hauptsächlich Kleinigkeiten, die hier den Rahmen sprengen würden. Zum Beispiel den Laborputz haben wir erledigt und Kristallviolett ist ein wahrer Hund.


Viel beim Umbau war ich natürlich dabei (vor Weihnachten hab ich mich zum Maler 'schulen' lassen und jetzt bin ich dann ein wenig zu den Elektrikern gewechselt, als Nächstes kommt der Bodenlegerkurs).


Am Freitag den 16.01.2015 (also heute) war dann noch die Wehrversammlung, bei der ich zum Feuerwehrmann (Dienstgrad!) befördert wurde und zuvor wurden Geschenke verpackt:


Zusätzlich habe ich in dieser Woche noch einen Feuerwehrsanitäter-Kurs absolviert und darf mich jetzt einen solchen nennen.
Tja, alles in allem... zwei erste aufregende Wochen dieses Jahr!

Oh, und ein kleines Update zum Lesewettbewerb:

Das erste Buch (Loki Laufeyson) habe ich schon beendet und Der fünfte Patient ist demnächst auch fertig. 2 von 50 Büchern dementsprechend: erledigt!

Donnerstag, 1. Januar 2015

Frohes, neues Jahr 2015!

Ich wünsche euch allen ein frohes, neues, gesundes, glückliches Jahr! Hoffentlich seid ihr alle gut hinein gerutscht?

Ich selbst hatte einen sehr gemütlichen Dienst mit meinen Kameraden von der Feuerwehr. Zu siebt haben wir die Süd unsicher gemacht. Gemütlich Brötchen gegessen (danke noch mal an meinen Zugskommandanten ;) ), still gewesen, wenn ein Gong kam, ist der für uns? Und dann weiter gegessen und geratscht sowie Videos angesehen. 



Kurz vor Mitternacht gab es zwischen meiner Kameradin und mir eine Schneeballschlacht in voller Montur und dann kamen die Jungs zu uns und wir haben mit Kindersekt (niemals Alkohol im Dienst!) hineingefeiert. Ein zünftiger Walzer und die Frage nach den Neujahresvorsätzen später ging es dann ins provisorische Lager.
Um zwei Uhr saßen wir alle im Bett (beziehungsweise im anderen Raum waren sie schon fast zur Tür draußen), da das Licht anging und die Durchsage kam. Aber... nicht für uns.

Um neun Uhr waren wir abfahrbereit und es ging zurück in unsere Wache - wegen Umbau geschlossen - und nach einer Runde Neujahrslaufen im komplett ruhigen Graz (das erlebt man sonst nur Nachts, dass gar nichts los ist) wars das dann auch mit der Aufregung des Tages

Und was wäre ein Silvester ohne Neujahresvorsätze?

Der Wichtigste ist auf jeden Fall: Weniger private Action als 2014. Job und Wohnung sollen schön dieselben bleiben :D
Ich möchte gut in meiner Doktorarbeit voran kommen, mein Hobby (Feuerwehr) gut ausleben können und folgende Challenge gegen meine beste Freundin antreten:




 Sie hat sie akzeptiert und ich bin mal gespannt, wer sie als Erstes geschafft hat!

Auf ein gutes, spannendes 2015!

Mittwoch, 24. Dezember 2014

Jahresrückblick 2014

Ich habe die letzten Tage sehr viel Zeit zum Nachdenken gehabt beziehungsweise, Jahresende, wer wird da nicht etwas melancholisch? Es ist der 24. Dezember 2014 und um sieben Uhr konnte ich nicht mehr schlafen. Da habe ich dann einfach mal beschlossen: Ein Jahr und ein Monat seit meinem letzten Eintrag sind genug Zeit, um neue Dinge zu erleben und sie jetzt endlich mal niederzuschreiben. Gerade eben habe ich - endlich! - Australien in Blogform abgeschlossen und werde euch jetzt einen - etwas wohl längeren - Überblick über mein Jahr 2014 geben:

Wie ich bereits im letzten Blog gesagt habe, Ende 2013 fing meine Masterarbeit an. Rückblickend ist die Zeit irrsinnig schnell vergangen, da ich sie zu diesem Zeitpunkt längst abgegeben habe und an meiner Doktorarbeit sitze. Doch der Reihe nach:

Was ist dieses Jahr alles passiert? 

Als ich zurück war, hatte ich endlich meine kleinen, süßen Meerschweinchen wieder. Reni und Elma. Kurz vor Weihnachten letzten Jahres war ich mit ihnen beim Tierarzt, da Elma sich einen Zahn abgebrochen hatte (ganz normal bei den Tieren, die wachsen nach). Da stellte der Tierarzt Knötchen bei Reni fest. Die Kleine wurde umgehend in Behandlung gegeben und mehrfach täglich bekam sie von mir Cortison, damit so der Tumor nicht weiterwuchs. Eine kleine Operation und eine Untersuchung des Gewebes später wusste ich, dass es wirklich Krebs war. Das Cortison half nur wenig und im März habe ich Reni einschläfern lassen.
Elma war nun alleine und Meerschweinchen sind Gruppentiere. Nach einigem Hin und Her holte ich mir ein kastriertes Männchen aus dem Tierheim (kauft niemals welche im Geschäft, holt sie lieber aus dem Heim!). Er trug zu diesem Zeitpunkt den Namen Rüdiger. Ganz so begeistert war ich von der Namenswahl nicht und nach vielen Überlegegungen tuafte ich ihn schließlich Galileo. Er war ein halbes Jahr alt und winzig, ist aber mittlerweile ausgewachsen und versteht sich mit Elma sehr gut.


Ende Februar habe ich Australien immer noch vermisst und ich brauchte ein neues Hobby. Der Vorteil zu meinem Heim: Die Freiwillige Feuerwehr der Landeshauptstadt Graz ist zweimal Umfallen von mir entfernt. Ich bin den letzten Sonntag im Monat dann zweimal umgefallen und habe damit die beste Schnapsidee meines bisherigen Lebens gehabt. Die FF Graz führte zu diesem Zeitpunkt eine Zugsübung durch, bei der ich zuschauen durfte.

Und damit ging es Schlag auf Schlag. Montag holte ich meine Papiere und Freitag war schon die Wehrversammlung, bei der ich feierlich angelobt wurde. Im April hatte ich meine Grundausbildung und den Funkgrundkurs und seitdem ist irrsinnig viel passiert. Vieles könnt ihr auf der Homepage 'meiner' Feuerwehr nachlesen, vieles nicht.
Ich habe seit diesem Zeitpunkt meine ersten Einsätze absolviert, habe eine Geheimübung in meinem Heim mit organisiert, habe viele tolle Kameraden und auch Freunde fürs Leben gefunden. Ich war bei Brandsicherheitswachen dabei und habe Showacts wie Stermann und Grissemann kennen gelernt, war in Zirkussen, bei Kartraces, habe mit meinen Kameraden meinen Urlaub in Kroatien verbracht und und und.


Ich habe sehr viel Zeit in die Feuerwehr gesteckt und bereue keine Minute. Ich habe so viel mitgenommen bis jetzt und werde noch viel mehr lernen (hey, wer lernt schon, wie man Stemmen kann, was Tiefengrundierung ist und wie man am besten eine Fahrzeughalle ausmalt? Okay, das lernen viele, aber ich wäre nie dazu gekommen, wenn wir nicht die Wache umbauen würden). Oft kenne ich kein anderes Thema mehr als die Feuerwehr und ein klein wenig muss ich mich bei meinen Freunden und meiner Familie außerhalb entschuldigen, dass ich so viel darüber berichte, aber wenn wo das Herzblut drinsteckt... :)

Doch genug davon. Das war nicht die einzige große Veränderung in meinem Leben. Über den Sommer habe ich meine Masterarbeit zusammengeschrieben und dann war es Mitte September soweit: Der große Abschluss. Am Donnerstag, den 18.09.2014 sollte ich meine Prüfung machen. Den Freitag davor war ich mit meiner Schwester Outfit shoppen, habe über das Wochenende ein Hochwasser bekämpft und Aufsteiern als Brandsicherheitswache gehabt (jetzt aber fast genug mit der Feuerwehr!) und Montag gelernt, schließlich sollte ich Dienstag mein Vorstellungsgespräch bei meinem jetztigen Chef haben und Donnerstag die Verteidigung.

Jaaaa... klingt schön und einfach, oder? 

Klingt es wirklich...


Hier möchte ich auch ein wenig mit den Gerüchten aufräumen, dass ich mir den Fuß gebrochen hatte. Nein, hatte ich nicht. Es war 'nur' ein Bänderriss. Ob gerissen oder angerissen, das weiß ich nicht, ich weiß nur, dass mein Fuß aufs doppelte angeschwollen war und ich eine Woche auf Krücken und Wochen nachher noch mit Minischiene herumgelaufen bin.

Die Prüfung hätte ich im Sitzen machen dürfen (mein Betreuer noch angekündigt, er hofft, er erwischt mich nicht auf dem falschen Fuß), aber stur wie ich bin, Schiene auf den Stuhl, Hände in den Krücken, und Sarah steht die gesamte Prüfung und sitzt den restlichen Tag beim Feiern. 
Es war ein wunderschöner Tag und ich möchte mich noch einmal bei allen bedanken, die an mich gedacht haben oder mit mir mit gefeiert haben!

So, nachdem offensichtlich ist, dass ich meine Prüfung bestanden habe, kam der noch stressigere Teil (was kann noch stressiger sein, als eine Abschlussprüfung? Als der Abschluss eines Studiums???).
Tja, ich musste aus dem Heim raus. Nach sechs Jahren war der 30.09.2014 mein letzter Tag in den trauten Wänden und es ging für zwei Wochen nach Kärnten, wo mich auch meine beste Freundin Louisa besuchte. An ihrem letzten Tag bei mir kam eine etwas schockierende Mail:
Die Wohnung, die ich zu diesem Zeitpunkt haben wollte... Sie war weitervermietet worden. Toll. Job beginnt in einer Woche, ich habe nur eine Übergangswohnung (danke Anna! - aus der Schule, nicht Australien) und keine Wohnung in Aussicht.
Mit Hilfe eines Maklers und meiner eigenen Recherche habe ich dann meine perfekte Dachgeschosswohnung gefunden und den Vertrag habe ich sehr, sehr schnell unterschrieben :D

Und wie ging es weiter? Stress pur, die Wohnung gehörte eingerichtet (an Halloween, und meine Möbel kamen statt bis spätestens 18 Uhr um 20 Uhr, uh, da war ich böse), in den Job eingelebt (ich bin immer noch in Graz auf der technischen Universität, aber angestellt über Leoben) und all meine Sachen wiedergeholt (ich glaube, ich hab immer noch Sachen in Graz verteilt).
Damit gingen Oktober (erster Arbeitstag dann auch noch Tag der Sponsion) und November irrsinnig schnell vorbei und haste nicht gesehen war schon Advent.



Ich weiß nicht, wie es euch geht, aber durch die fast frühlinghaften Temperaturen und all die Aufregung, die ich dieses Jahr hatte... Es ist irgendwie nicht zu glauben, dass heute Weihnachten ist. Aber so besonders, wie es als Kind war, wird es erst mit eigenen Kindern werden. Heute ist es auf eine andere Art besonders:

Ich habe ein wundervolles Jahr 2014 gehabt und so viel erlebt. Mein ganzes Leben mehr oder minder umgekrempelt (neues Hobby, neue Stelle, neue Wohnung). Es gab Höhen und Tiefen dieses Jahr, aber ich bin sehr, sehr glücklich, wie es jetzt ist. Gespannt schaue ich auf 2015 und wünsche euch allen ein frohes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr!

Letzte Worte zu 2013

Lange habe ich nichts mehr in meinem Block geschrieben. Ich weiß. Es hätte so viel noch zu erzählen gegeben, aber irgendwie... ich bin nie dazu gekommen. Daher gebe ich euch jetzt noch eine Zusammenfassung, zu den letzten Tagen in Australien/Tasmanien.

Wie ihr euch erinnert, war ich mit Anna in Tasmanien. Es war kalt, nass, regnerisch, dennoch hatten wir unseren Spaß!
Die letzten Tage haben wir uns zwei Touren gegönnt. Einerseits sind wir zu Port Arthur gefahren, eine heimgesuchte Gefängnisstadt:





Allein über Port Arthur gäbe es immer noch viele, viele Geschichten zu berichten, aber ich fasse es euch kurz zusammen:

Es war eine Gefängnisstadt. Umgeben von Wäldern und das Gefängnis direkt am Meer. Die Gefangenen wurden die ganze Zeit von den normalen Bewohnern und ihren Familien beobachtet, da es in einem winzigen Tal stand, während auf den Hügeln herum die Häuser waren. Das dazugehörige Krankenhaus wurde von Gefangenen selbst betreut und es kam durchaus vor, dass dem einen Patienten die Mullbinde abgenommen wurde und dem nächsten draufgedrückt. 
Es gibt eine Psychatrie und einen Dunkelraum. Winzig klein, man kann gerade darin liegen. Kein Tageslicht und drei Türen wurden verschlossen, stockdunkel. Die heutigen Guides sperren sich aus Jux gegenseitig ein, wer es am längsten aushält. Maximal sieben Stunden und dann waren sie selbst schon gaga.
Damals als Strafe wurden Gefangene dort oft tagelang festgehalten. Bekamen nur Wasser und Brot und sonst nichts. Kein Licht, keine Kontakte.
Es gibt viele weitere solche Geschichten und irgendwann wurde Port Arthur aufgegeben und die Gefangenen begannen Guides zu spielen. Hatten grausame Narben und Verstümmelungen, aber seit dem läuft das Geschäft gut. 
Es ist nicht sicher, wie viele Menschen dort gestorben sind, aber die ganze Ortschaft, die immer noch bewohnt aussieht, wird heimgesucht und jeder hat so seine Geistergeschichte. Besonders die alte Post soll besonders beliebt für Gespenster sein.

Des Weiteren haben wir eine Tour gemacht, bei der wir einige Buchten angesehen haben. Unter anderem Whine Glass Bay. 




 
Welches den Namen einerseits wegen der Form hat und andererseits, weil vor vielen, vielen Jahren viele Wale dort getötet wurden und sich das Meer rot gefärbt hat (Blut, Rot, Rotwein, AH!).

Das war auch gleichzeitig unser letzter Tag in Tasmanien und es ging zurück nach Sydney (Himmel, an den Flug erinnere ich mich noch lebhaft. Unbequeme Sitze, viel zu früh aus den Betten und der erste Landeanflug wurde abgebrochen. Der Zweite... Ich dachte, das wäre es. Das Flugzeug kam erst mit dem linken Rad auf, ehe das rechte aufkam und dann beide endlich... brrr. Und am Flughafen schwankte es, dass jedem Seemann schlecht geworden wäre).

Tja und dann waren wir noch drei Tage in Sydney. Das war die Zeit der großen Buschbrände letztes Jahr und Sydneys Himmel war verfärbt. Anna und ich haben wieder Julia getroffen und ein paar Bekannte vom Great Barrier Reef. Haben eine Tour durch die Bucht mit dem Schiff gemacht und den letzten Abend mit einer kleinen Pub-Tour ausklingen lassen (unter anderem ein Irish Pub mit Transen-Karaoke).

Unter vielen Tränen ging es am 31.10.2013 dann wieder zurück. Meine Familie hat sich mehr gefreut als ich. Ich wollte nach null Schlaf von Sydney-Wien-Graz-Kärnten nur noch schlafen und Australien vermissen.

Tja, das waren die letzten Tage Australiens. Ich vermisse es bis heute!

Was war 2013 sonst noch los? Nun, nach einem fürchterlichen Jetlag ging es zurück nach Graz (wie langweilig mir die Stadt nach all den Abenteuern vorkam!) und es ging gleich mal los mit dem Heimfest im Schönbrunnheim (allen Grazern sehr ans Herz zu legen ;) ). Ich war wieder im Heim unter meinen Leuten und kam nach und nach an. Im Dezember hatte ich dann auch endlich wieder was zu tun (ein Monat nichtstun kann sehr langweilig sein) und begann mit meiner Masterarbeit.