Samstag, 16. April 2016

Tell Me On A Sunday (Please) - Gedanken zum April

Hallo ihr Lieben!

Es ist mal wieder einiges an Zeit ins Land gezogen seit meinem Geburtstag. Und das Alter hat mich arme, alte Frau eingeholt.

Sonntag, 03.04.2016 

Motiviert bin ich in den Sonntag gestartet, nur damit oh Schreck, folgendes plötzlich geschah:

Krankenhausbesuch!

Ja, plötzlich war ich im Krankenhaus. Hab mich blöd verrissen bei einer Feuerwehrübung und konnte nicht mehr aufstehen. War recht amüsant, dass ich dann mit meiner Uniform durch das Rote Kreuz ins LKH gebracht wurde und da dann auch noch die Polizei herumlief. Wäre da nicht das 'tolle' Gefühl gewesen, sich nicht mehr bewegen zu können, wäre das sogar mehr als lustig gewesen.
Schmerzverzerrt ging es dann zurück zur Wache. Und Leute, ein Stockwerk kann lange dauern, bis man es hinaufgekrochen ist. Mit großem Hunger setzte ich mich nieder, nur um festzustellen, dass ich eigentlich lieber stehen wollte. Nur, wie steht man alleine, ohne seine Hände? Die Frage hat mich eine Viertelstunde gekostet und das nach unten gehen auch, ungefähr. Natürlich hatte ich die Späße auf meiner Seite und rächte mich mit wahnsinnigen Verfolgungsjagden. Langsam und unter Schmerzen schlich ich den schnellen, agilen, frechen jungen Männern hinterher, nur um ihnen dann ins Gesicht zu sagen (als hätte man das nicht einfach über den Tisch gekonnt): Ihr seid alle doof!

Was habe ich den Rest der Woche noch so erlebt? Nun, dass ich AGT (Atemschutzgeräteträger) bin,

Hier in der Mitte. Übung Einsatztechnik August 2015

das wissen ja doch schon einige, die mich kennen. Dafür muss man aber immer wieder einen Leistungstest machen, der bei mir Ende März, Anfang April fällig war. Falls sich wer für den so genannten AKL und die steirische Richtlinie interessiert: Bitte hier lesen. Dass ich das mit dezenten Rückenschmerzen geschafft habe, macht mich natürlich recht stolz :).

Freitag, 08.04.2016:

Bevor es nach Australien ging, war ich sehr oft in unser wunderschönen Grazer Oper. Ich habe durch die Opernführung einen sehr lieben Freund von mir kennen gelernt, der mich in diese Welt ein wenig entführen konnte und mir so einiges gezeigt hat. Ich hab viele Premieren erlebt und die Stars der Stücke hautnah erleben dürfen.
Mit Australien ist der Kontakt etwas eingeschlafen und wir haben uns im Laufe der Zeit nur einmal durch Zufall gesehen. Und diesen Freitag haben wir uns wieder getroffen bei einem Andrew Lloyd Webber Stück (wer mich kennt, weiß, wie sehr ich Musicals liebe): Tell Me On A Sunday

Gesamtes Ensemble des Stücks. Copyright: Oper Graz.

Bei diesem Stück geht es um das Leben einer jungen Frau und ihre Datinggeschichten. Der Schmäh an der ganzen Geschichte ist, es steht nur sie auf der Bühne. Die CD dazu besitze ich schon seit Jahren und es gibt einige schöne Ohrwürmer, nur... wie sollte das bitte gehen? Wie sollte man so ein Stück allein über die Bühne bringen? Keine Ahnung!
Jetzt habe ich es. Und wen es interessiert, es gibt noch Vorstellungen (Stand 16.04.2016)!
Der Wechsel der Zeit und der Beziehungen wird viel durch Kleiderwechsel und Frisuren veranschaulicht. Ansonsten ist die Bühne sehr schlicht, ein Sofa, eine riesige Leinwand und eine Minibühne auf der Bühne. Es wird viel mit Licht gearbeitet und ja, die Darstellerin ist die Einzige. Nur ein Telefonat, das sie führt, bringt eine andere Stimme kurz mit ins Spiel (ebenfalls eine aus dem Grazer Opernhaus), allerdings ist das eine Bandaufnahme.
Nun, ich kann es empfehlen für Liebhaber! Wer ein pompöses Musical erwartet, wie Love Never Dies oder Phantom der Oper oder oder oder... der wird das hier nicht finden.

So viel zu den Geschehnissen meiner Woche, die ich mit euch teilen möchte :)

Sonntag, 3. April 2016

Ostermontag - Bürgerinformation - Ulrichsquelle - Mein Geburtstag

Hallo ihr Lieben,

die Woche ist einiges passiert. Beziehungsweise, ich hab mir viel vorgenommen. Etwas, das ich in San Diego gelernt habe, war, dass man auch die kleinen Momente des Lebens genießen soll. In denen gibt es auch einfach viel zu entdecken und zu erleben. Und das habe ich mir eben vorgenommen, dass ich es mir mit nach Hause nehme. 

Doch der Reihe nach, was hab ich denn alles erlebt? Was ich durch den Umbau der Wache letztes Jahr mitbekommen habe, war, dass ich sehr gerne bastel. Zwar auf Anleitung, aber dann dafür umso begeisterter. Ich mache es einfach gern. Montag war ich ja bereits in Graz wieder und durfte da etwas basteln. Wie es schlussendlich aussehen wird, keine Ahnung, aber hey! Ich freue mich, dass ich was tun durfte.

Dienstag, 29.03.2016:

Im Rahmen meiner Tätigkeit als Feuerwehrmitglied erfahre ich immer wieder interessante Dinge, die mir sonst unzugänglich wären (weil falscher Bezirk oder per Se kein Interesse und deswegen fällt es nicht auf oder viele mehr Gründe). Es waren Vertreter aus Politik, Caritas und Polizei unter Anderem vertreten und haben den Bürgern erklärt, wie das in Zukunft ablaufen würde. Es wurde im Bezirk Mariatrost ein Gebäude gekauft und wird aktuell umgebaut. Und darüber wurde informiert und Bürgerängste besprochen. Ich werde dazu allerdings keine weitere Stellung nehmen. Wen es interessiert, kann mich gerne persönlich darauf ansprechen. :)


Mittwoch, 30.03.2016:

Nachdem ich fertig mit meiner Arbeit war, hab ich beschlossen mein Fahrrad auszupacken und einfach mal durch die Stadt zu radeln. Fahrradwege entdecken. Dabei kam ich in die Nähe der Ulrichskirche. Sie befindet sich im Stadtteil Andritz und wird gerne als Pilgerstätte genutzt. Sie hat eine kleine Quelle, die dort hervor kommt und ist irgendwie dafür berühmt. Diese Quelle wurde aber verlegt, damit die Pilger besser ran kommen.

Und natürlich musste die Quelle dann noch umbenannt werden.

Was ich recht witzig finde, man fährt von der Andritzer Reichsstraße ab und man befindet sich dann total im Grünen. Man hört gar nichts mehr von der Straße. Nur noch die Vögel, die vor sich hinzwitschern und die Nonne, die beten. Die haben sich auch immer mehr vermehrt. Erst hab ich nur zwei gesehen und dann waren es drei und als es dann vier waren, bin ich sicherheitshalber gefahren.
Da ich aber noch nicht genug hatte, wollte ich gleich weiter und hab mich auf zum Schlossberg gemacht. Den mag ich eh recht gerne. Man kann auf alle möglichen Arten hinauf kommen (zu Fuß, Fahrrad, Auto, Seilbahn) und der Ausblick ist einfach wunderschön. Gerade bei Sonnenuntergang, hach!



Freitag, 01.04.2016/Samstag, 02.04.2016:

Dieses Jahr war ich etwas motivierter zu meinem Geburtstag, als letztes Jahr und wollte ausnahmsweise mal direkt hineinfeiern. Mit einer zünftigen Cocktailrunde und einem kleinen Abstecher zum McDonalds ging es ins neue Lebensjahr hinein.
Doch wie hab ich denn meinen Geburtstag gefeiert? Nun, letztes Jahr im Sommer war ich mit zwei Freunden auf Deutschlandtour und wir waren da in Bochum. Sind dort zufällig auf Locked gestoßen und haben uns mit dem Raum "Die Letzte Nacht" beschäftigt:

Offensichtlich hat die Abrissbirne uns nicht erwischt! (Leider waren zwei Hinweise miteinander vertauscht worden, so dass wir wertvolle Zeit verloren. Wären die Hinweise richtig rum gewesen, hätten wir es auch in der Zeit geschafft)

Die legendäre Bar „The Blue Note“ wird nach jahrzehntelangem Betrieb mit unzähligen Live-Music-Acts geschlossen. Der Grund: Das Gebäude wird wegen Baufälligkeit abgerissen. Der letzte Abend – einen Tag vor dem Abriss – soll unvergesslich werden und ihr seid dabei…
…Ihr wacht auf und befindet euch noch immer in der Bar. Allein. Ihr könnt euch an nichts erinnern. Es muss der Morgen danach sein. Es ist dunkel und keiner ist mehr da. Die Tür ist verschlossen. Dann wird euch plötzlich bewusst:
Das Gebäude wird heute abgerissen! Ihr wisst aber: Irgendwo hatte der Wirt einen Ersatzschlüssel versteckt.
Die Zeit ist knapp. Findet den Schlüssel und rettet euer Leben!

Ein bisschen Blut geleckt haben wir damals und der Vorsatz, dass wir so ein Rätsel wiederholen, war geboren. Und tatsächlich! So etwas gibt es in Graz auch, Exit the Room. Hier haben wir uns für den Raum 'The Bomb' entschieden.

War ganz anders als in Bochum. Bochum hatte mehr physikalische Rätsel dabei, die hier fast vollständig gefehlt haben. Dafür gab es hier andere Überraschungen, die richtig cool waren.
Die Bombe
Die Uhr tickt...
Du suchst Abenteuer? Du sehnst Dich nach Aufregung? Hier kannst Du auch mal James Bond sein! Die Aufgabe macht den Agenten. Das Geheimnis des großen Abenteuers liegt im Detail. Suche den Schlüssel zur Lösung in der Teamarbeit!

Der Atemschutzwart und ihr Sidekick (ich) konnten es natürlich einfach nicht lassen.

Anschließend ging es dann weiter zur Burgruine Gösting. Hinauf marschiert und in der Taverne eingekehrt konnten wir den Tag in der Gruppe gut ausklingen lassen.

Raufmarschieren wollte nur ich und musste ALLE mit raufziehen! :D

Ob man hier wohl parken darf?
Der Ausblick ist einfach genial über Graz. Und die Laune steigt bei dem schönen Sonnenschein natürlich auch.